| Authentifizierung | Direkte Nutzung von DHL API Key / Secret und nativen Auth-Headern. | Umstellung auf einen SendLabel API Key, meist per `Authorization: Bearer <API_KEY>`. | Request-Header und Secret-Handling muessen angepasst werden. |
| Base URL | Aufruf der offiziellen DHL-Domains. | Stattdessen die SendLabel-Domain verwenden. | Die Basis-Domain austauschen und idealerweise konfigurierbar halten. |
| Endpoint-Pfade | DHL-native orders / labels / senders / manifests verwenden. | Bevorzugt die DHL-Compat-Routen von SendLabel nutzen oder fuer neue Projekte direkt `/api/v1/shipments/import`. | Mindestens die Pfade neu zuordnen. |
| Versand-Payload | Feldnamen, Verschachtelung und Enums folgen der nativen DHL-Struktur. | Compat-Routen bleiben nahe an DHL, normalisieren Eingaben aber dennoch. | Meist reicht eine kleine Feldpruefung; tiefe DHL-spezifische Annahmen brauchen ggf. eine Mapping-Schicht. |
| Mehrere Sendungen pro Request | Manche Clients senden mehrere Sendungen in einem Request. | Die aktuelle DHL-Compat-`orders`-Route eignet sich eher fuer Einzel-Sendungen; fuer Batch besser der Unified-Import. | Bei Abhaengigkeit von Multi-Sendungs-Requests muss auf Einzelaufrufe oder die Unified-API umgestellt werden. |
| Label-Rueckgabe | Der Client erwartet eventuell das native DHL-Labelverhalten. | API-Clients arbeiten typischerweise direkt mit `labelBase64`; spaeterer Download ueber das Label-Endpoint bleibt moeglich. | Falls der Client einen direkten PDF-Stream erwartet, ist ein zusaetzlicher Decode- oder Download-Schritt noetig. |
| Sender-Verwaltung | Direkte Nutzung der in DHL hinterlegten Sender. | Nutzung des SendLabel-Sender-Systems; Compat-Sender-Routen senken den Migrationsaufwand. | Sender muessen meist uebernommen oder neu angelegt und die Default-Logik angepasst werden. |
| Manifest-Semantik | Einige Clients verstehen Manifeste als DHL-kontoweite Artefakte. | SendLabel stellt Manifeste derzeit eher aus Kunden-/Systemsicht bereit. | Bei Erwartung kontoweiter Manifest-Sammlungen muss die fachliche Erwartung neu abgestimmt werden. |
| Adressvalidierung | Clients geben Adressen eventuell direkt ungeprueft an DHL weiter. | SendLabel standardisiert, splittet und validiert Adressen vor der Erstellung. | Adressprobleme koennen frueher sichtbar werden; Validierungsfehler sollten an ERP/WMS-Nutzer weitergegeben werden. |
| Fehlerbehandlung | Der Code haengt moeglicherweise direkt an nativen DHL-Fehlercodes und Feldern. | Compatibility-Fehler nutzen jetzt eine Zwei-Spuren-Struktur: DHL-aehnliche Felder bleiben moeglichst erhalten und zusaetzlich wird ein normierter `sendlabelError`-Block geliefert. | Wenn der Client native DHL-Fehlerfelder hart codiert auswertet, sollte das angepasst werden; bevorzugt zuerst `sendlabelError` lesen und alte Felder nur als Rueckfall beibehalten. |
| Idempotenz und Retries | Viele Clients wiederholen Requests bei Timeout einfach erneut. | Explizite Nutzung von `Idempotency-Key`, damit SendLabel Duplikate sicher behandeln kann. | Dringende Empfehlung: Idempotenzschluessel in das ERP/WMS-Request-Modell aufnehmen. |
| Abrechnung und Rechnungen | Die Abrechnung lief bisher moeglicherweise direkt zwischen Kunde und DHL. | Nach der Umstellung laufen Sendungen in das Guthaben-, Kreditlimit- und Sammelrechnungsmodell von SendLabel. | Der Kunde muss das neue Abstimmungs- und Rechnungsmodell akzeptieren, insbesondere Wochenabrechnung oder limitgetriggerte Rechnungen. |
| Pickup / Postnumber / Tracking | Einige Clients betrachten diese Faehigkeiten standardmaessig als Teil von Shipping. | Diese Funktionen bleiben getrennte Produktlinien und sollten nicht automatisch als Teil von Shipping angenommen werden. | Falls der Client diese APIs nutzt, muessen Freischaltung und Tests separat bestaetigt werden. |